Wir haben bereits über die dmexco 2016 berichtet – wenn Sie mehr über die Begriffe Digitalisierung und die dmexco 2016 im Allgemeinen erfahren wollen, folgen Sie bitte diesem Link hier. In diesem Teil unseres insgesamt drei Teile umfassenden Rückblicks auf die Veranstaltungen beschäftigen wir uns mit den Begriffen Automatisierung und Programmatic. Wir erläutern, was diese eigentlich bedeuten, welche Auswirkungen mit der Umsetzung eben jener Teilbereiche verbunden sind und auch, welche Bedeutung sie für unsere Kunden haben.

dmexco 2016: Was bedeutet Automatisierung?

Automatisierung ist ein sich unmittelbar an die Digitalisierung anschließender Begriff. Er bedeutet, dass insbesondere einfache Tätigkeiten automatisiert werden können – sie werden also durch Maschinen erledigt. Unmittelbar verbunden mit dem Begriff der Automatisierung ist daher auch die künstliche Intelligenz. Je „intelligenter“ eine Maschine oder ein Computer sind, desto mehr Tätigkeiten können übernommen werden. Prozesse am Fließband sind beispielsweise sehr einfach. Aber auch vermeintlich kreative Tätigkeiten, etwa das Verfassungen von Meldungen auf Basis von Polizeiberichten, können durch Roboter erledigt werden. Auf einer Podiumsdiskussion kündigte der Google-Manager York Scheunemann an, dass in 5 bis 10 Jahren bereits 8 von 9 Schritten des Kreativprozesses automatisiert sein könnten. Müssen wir also alle Angst haben?

Auch im Bereich der Automatisierung reagieren unsere Kunden. Teilweise tun sie dies im Rahmen der Prozesse in der Fertigung. Zu einem weiterem Teil bieten aber auch Vertrieb und Marketing zahlreiche Möglichkeiten der Automatisierung. Kommunikation mit Kunden, etwa in Form von standardisierten E-Mails, aber auch die interne Abwicklung können und müssen digitalisiert werden. Das spart Geld, ist transparent und sorgt darüber hinaus noch für erfolgreiches Wissensmanagement für nachfolgende Generationen.

dmexco 2016: Und was genau meint jetzt Programmatic?

Für programmatic gibt es tatsächlich keine wirklich gute deutsche Übersetzung. Um zu verstehen, was programmatic wirklich meint, ist es nötig, zu verstehen, wie Online-Werbung funktioniert. In der Regel wird jede Anzeige, etwa bei Google AdWords, in dem Moment angezeigt, in dem sie auch gesucht wird. Umgekehrt bedeutet dies, dass in dem Moment einer Suchanfrage auch eine passende Anzeige ausgesucht werden muss. Die Faktoren hierfür sind vielfältig. Geld spielt eine Rolle; eine andere Rolle spielt aber die Passung zwischen Anzeigeninhalt, Angebot des Anbieters und vermeintlichem Interesse des Suchenden. Diese Live-Auktion zu automatisieren und noch besser zu machen – also die eben angesprochene Passung zu verbessern – ist Kern des Inhalts von Programmatic Advertising.

Dieser Punkt betrifft einen Großteil unserer Kunden nur mittelbar. Zwar arbeiten wir für B2C-Komplexe und auch in der B2B-Kommunikation kommen Online-Anzeigen und Media-Ausgaben im Bereich der Werbung auf unsere Kunden zu. Dabei spielt es im Übrigen auch keine Rolle, ob dies über Google AdWords, BING Werbung, Facebook oder Instagram-Kanäle passiert. Schwierige Lösungen, die eigene Entwicklungen erfordern oder aber einen Produktstand abbilden müssen wie etwa Amazon, sind bisher noch nicht nötig geworden. Gleichwohl ist denkbar, dass insbesondere Kunden, deren Interesse der unmittelbare digitale Vertrieb ist, von solchen Lösungen profitieren können. Auch deswegen, um die Anzeigenschaltung zu automatisieren und permanent optimal auf Conversion-Optimierung auszurichten.

Sie wollen über alle Teilbereiche der dmexco 2016 auf dem Laufenden sein? Dann lesen Sie auch die weiteren Links unserer Nachberichterstattung:

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