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PageSpeed als Erfolgsfaktor von SEO
02
Nov 2015

PageSpeed als Erfolgsfaktor von SEO

Suchmaschinenoptimierung im Kontext des aktuellen Zeitalters ist immens wichtig. Der Vertrieb verlagert sich immer weiter zumindest zusätzlich ins Internet. Neben zahlreichen, Conversion-optimierenden Elementen (Usability der Internetseite, ordentliche Meta-Beschreibung und Text-Strukturierung) sowie klassischer Elemente von SEO wie Content, Content, Content und die saubere Verknüpfung von Links, Einbindung von Medien, etc. spielt eine Dimension eine immer wichtigere Rolle: Technische Sauberkeit und damit verbunden der PageSpeed.Der PageSpeed ist ein Parameter, der von Google selbst über ein Online-Angebot messbar ist. Allein diese Tatsache verdeutlicht unserer Meinung nach schon die Wichtigkeit dieses Parameters PageSpeed. Im Kern misst er, wie schnell eine Seite mit all ihren Inhalten dem Nutzer zur Verfügung gestellt wird. Dies ist getrennt nach mobiler Variante (immer wichtiger!) und der klassischen Desktop-Variante.

Dabei hört es aber nicht auf – der Google PageSpeed misst hier verschiedene Parameter: Browser-Caching, Bild-Größen, Code-Dichte, etc.. Am Ende erhält der PageSpeed-Nutzer eine Punkte-Bewerung sowie zahlreiche Tipps, wie bestimmte Elemente verbessert werden können. Wir greifen im Folgenden drei beispielhafte Elemente heraus:

Dateigröße der Bilder beim PageSpeed

Bilder werden immer wichtiger und gleichzeitig auch immer leichter zu produzieren. Smartphones, digitale Spiegelreflex- und einfache Digital-Kameras sorgen für eine Flut an Medien, welche den eigenen Web-Aufritt, die eigenen Produkte und Prozesse emotionaler, transparenter, schlicht: aufregender, erscheinen lassen. Da Speicher immer weniger relevant wird und da moderne Computer heute mit mindestens 500 GB, sind auch diese Fotos immer größer.

Das einzige, was nur begrenzt mehr wird: Bandbreite: Alle Fotos auf einer Internetseite zu laden, kann zu einer sehr anstrengenden Sache werden. Langsamer Aufbau, unbefriedigendes Ergebnis und schließlich Abwanderung sind die Folge. Bild-Daten sollten im Web also möglichst klein sein. Das bezieht sich nicht auf die Maße der Bilder – diese können selbstverständlich so groß sein, wie es das Gestaltungselement erfordert. Vielmehr geht es dabei um die Auflösung (72 dpi reichen völlig aus!) und die Optimierung der Bild-Datei an sich.

Tools wie IrfanView, GIMP oder auch „Der grandiose Bildverkleinerer“ helfen dabei, hier beste Ergebnisse zu erzielen. Das Tool, das wir empfehlen können und mit dem wir meist deutlich bessere Ergebnisse als von Google berechnet erzielen können: Compressor.io. Zwei Nachteile hat dieses Programm: Es ist leider nur online verfügbar und ermöglicht momentan keine Stapelverarbeitung.

PageSpeed-Empfehlung: Code Minifying

Der Code einer Internetseite besteht heutzutage aus zahlreichen bis unzähligen Zeichen, verschiedenen Dateiformaten und unendlich vielen Dateien. Je komplexer die Website und das dahinter stehende CMS, desto umfangreicher werden auch die Anforderungen an diese Dateien. Sind diese alle sauber programmiert im Sinne klassischer Webentwicklung sind sie ordentlich auskommentiert. Dies erleichtert es, einfacher in ein Projekt einzusteigen, Änderungen vorzunehmen und weiterzuentwickeln.

Wenn man jedoch bedenkt, dass jedes Zeichen, egal ob für die Website sichtbar oder nicht, aus 8 Bit besteht, wird auch deutlich: Im Löschen von Absätzen, Leerzeichen, Dopplungen, Kommentaren liegt dementsprechend enormes Potenzial beim Einsparen von Platz und damit auch von Ladegeschwindigkeiten. Eine minifizierte Variante des Codes – und zwar aller Dateien, unabhängig ob *.js, *.css oder auch *.html – parallel zu einer lokal abgelegten und für die Weiterentwicklung bestimmten Code-Version, scheint also sinnvoll.

Um sich nicht jedes Mal die Mühe des kompletten Löschens machen zu müssen, gibt es zahlreiche Online-Anbieter, die Code minimieren. Unser Partner-Unternehmen, die Coding Pioneers, stellen schon zwei dieser Programme (HTML Minifyer, CSS Minifyer) zur Verfügung. Einen JS Minifyer gibt es hier.

Browser-Caching nutzen

Den Cache eines Browsers kennt wohl jeder. Im Kern handelt es sich dabei um eine Speicher-Einheit, die bestimmte Elemente zwischenspeichert. Sie müssen bei einem erneuten Aufrufen einer Internetseite nicht erst neu aus dem Internet heruntergeladen werden. Dieses Caching spart dementsprechend wertvolle Ladezeit.

Geeignet sind dafür natürlich besonders Teil-Elemente von Seiten oder sogar ganze Seiten, deren Inhalte sich nicht regelmäßig ändern. Auch dieser Änderung kann aber vorgebeugt werden, indem man einen Caching-Zeitraum festlegt. Diese Elemente sind dementsprechend in einem so genannten Caching-Header unterzubringen. Eine explizite Anleitung zur Anfertigung und Arbeit mit einem solchen Header liefert Google hier selbst.

Unser Fazit: Warum brauchen wir den Google PageSpeed

Und warum das jetzt alles: Bandbreite wächst, Bandbreite steigt. Insbesondere vor dem Hintergrund, das Google dem Nutzer aber ein angenehmes Nutzer-Erlebnis verschaffen möchte, was eben auch darin besteht, die kompletten Vorteile einer Internetseite zu nutzen oder diese eben von unterwegs mobil auch bei Edge-Empfang aufzurufen, macht es nötig, mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen schonend umzugehen. Der PageSpeed ist daher einer der wichtigsten Indikatoren, wenn es darum geht, wie schnell eine Seite zur Verfügung gestellt werden kann.

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