Häufig ist WordPress das von Kunden gewünschte CMS. Die Vorteile hierfür liegen auf der Hand: Es ist weit verbreitet, einfach zu verstehen und ermöglicht auch solchen Menschen den Zugang zur wunderbaren der Internetseiten-Pflege, die HTML, PHP, CSS, JavaScript und Co. noch nicht mit ihrer Muttermilch aufgesogen haben. Der Nachteil aus Entwicklersicht: Das System ist im Kern eine Publishing-Software, also nach wie vor dazu gedacht, einen Blog damit zu betreiben. Darüber hinaus oder gerade deswegen bringt es relativ wenige Funktionen mit, die häufig von Kunden allerdings gewünscht werden, bspw. eine Mitglieder-Verwaltung, Mehrsprachigkeit, Shop-Funktionen, und, und, und … gleichzeitig ist auch das Editing nicht so angenehm und leicht wie in anderen CMS, etwa Contao.

Insbesondere die fehlenden Funktionen haben mittlereweile dazu geführt, dass es eine blühende Plugin-Community gibt, die eine große Anzahl passender Ergänzungssoftware zur Verfügung stellt und darüber vermeintliche Lücken des CMS ausgleicht. In diesem Beitrag möchten wir euch einige Plugins, die bei uns sehr häufig zum Einsatz kommen und aus unserer Erfahrung nicht nur zuverlässig funktionieren, sondern auch eure Website bereichern, vorstellen.

Bei all der Euphorie um diese zum Teil wirklich fantastischen Plugins, dürft ihr eine Sache nicht vergessen: Hört der Entwickler auf einmal auf, sein Plugin weiterzuentwickeln und an die Updates anzupassen – die Gründe hierfür können vielfältig sein – habt ihr ein Problem, da so über kurz oder lang Sicherheitsmängel entstehen können, die dazu führen, dass ihr am Ende doch selbst Hand anlegen müsst, einen Workaround benötigt oder die von euch betreute Website zumindest teilweise vom Netz nehmen müsst. Bedenkt außerdem immer: Die Entwickler der Plugins machen häufig zwar Leistung gegen Geld, was ihnen auch wirklich gegönnt ist, die wollen ja auch ein paar Brötchen essen. Sie kennen aber nicht zu 100 Prozent euren Anwendungshintergrund, sodass ich euch bestimmte Funktionen vielleicht fehlen. Ihr müsst euch entweder an den Entwickler wenden oder selbst in den HTML-Code rein, um die Funktionen anzupassen.

3 Antworten

    1. Lieber Pascal,

      welche Alternativen zum Visual Composer als für Kunden freundlichen Drag-and-Drop-Editor empfiehlst Du? Wir haben gute Erfahrungen mit dem PageBuilder by SiteOrigin gemacht.

      Liebe Grüße zurück,
      David von camalot

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